Home News

Angefeindet von Strenggläubigen

Mina-deutschlandfunk

Säkuläre und Ex-Muslime in Deutschland
Sie werden von strenggläubigen Muslimen angefeindet, körperlich angegriffen und mehr oder weniger direkt mit dem Tode bedroht: Säkulare und Atheisten unter den Muslimen und Muslimischstämmigen in Deutschland. Darunter auch Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime. Trotz der unverhohlenen Drohungen engagiert sie sich wie viele Andere unerschütterlich für eine selbstbewusste Islam-Kritik – die in der Politik noch fehlt.
Von Rebecca Hillauer

weiterlesen
Hat der Artikel Ihnen gefallen? Dann sagen Sie es weiter

Schutz für Säkulare und Andersgläubige während des Ramadan in Deutschland

In einigen sogenannten islamischen Ländern, unter anderem Tunesien, Saudi Arabien und dem Iran, werden Leute bestraft, die während des Tages essen, trinken oder rauchen. Damit wird ein religiöser Brauch zum Zwang, der auch gegen Säkulare oder Andersgläubige mit teils drastischen Strafen durchgesetzt wird.

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass in Deutschland das Grundgesetz beachtet und alle Menschen frei von religiösem Zwang entscheiden können, welchen Bräuchen sie folgen. Leider werden mittlerweile etliche Beispiele berichtet, die einen Zwang belegen, vor allem gegenüber Kindern. So hat die Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey in Berlin versucht, sich gemeinsam mit der Schulaufsichtsbehörde an 20 Moscheevereine zu wenden um Verhaltensregeln für Schüler und Schülerinnen im Ramadan mit islamischen Vertretern zu verhandeln, denn in den Schulen nehmen die Probleme während des Ramadan drastisch zu. Schüler und Schülerinnen fasten bereits im Grundschulalter, was einen Abfall in den schulischen Leistungen zur Folge hat. Der Sportunterricht wird verweigert, Kinder kollabieren dehydriert im Schulunterricht. Dabei ist die in Deutschland geltende Schulpflicht ein Schutz für Kinder, eine Garantie für ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben im Erwachsenenalter, das nur mit entsprechender Bildung geführt werden kann. So können Kinder auch vor dem Einfluss von Sekten geschützt werden. Bei ihren Bemühungen stellte Franziska Giffey fest, dass die Unterstützung der islamischen Organisationen und Moscheevereine eher auf die Stärkung des Fastens ausgerichtet ist, die Kinderrechte sowie der Vorrang der Schulpflicht haben bei den Imamen keine Priorität…

weiterlesen

Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften

Frauenrechtlerinnen

TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau e.V. hat am 19. Mai 2017 zum öffentlichen Abend in die Urania e.V. Berlin eingeladen. Als Auftakt zur jährlichen Mitfrauenversammlung diskutierten Podiumsgäste und Publikum zum Thema „Patriarchatskritische Aktivistinnen aus islamischen Gesellschaften: Ihr Engagement und unser Beitrag“.
Foto: © TERRE DES FEMMES

weiterlesen
Hat der Artikel Ihnen gefallen? Dann sagen Sie es weiter

Recht auf Kindheit muss gewahrt bleiben

Terre des Femmes

TERRE DES FEMMES fordert gesetzliches Kopftuchverbot bei Mädchen

Berlin, 22.05.2017. TERRE DES FEMMES fordert, das sogenannte Kinderkopftuch im öffentlichen Raum, vor allem in Betreuungs- und Ausbildungsinstitutionen, für alle minderjährigen Mädchen gesetzlich zu verbieten. Darauf hat sich die Frauenrechtsorganisation auf ihrer jährlichen Hauptversammlung mit großer Mehrheit am vergangenen Wochenende verständigt.

weiterlesen
Hat der Artikel Ihnen gefallen? Dann sagen Sie es weiter