presseberichte

Rebellische Frauen im Islam – Die Veranstaltung

Linke Zeitung

Nachdem der Zentralrat der Ex-Muslime auf einer Veranstaltung im Oktober Rana Ahmed über ihre Flucht aus Saudi-Arabien berichten ließ, kam gestern die Irakerin Worood Zuhair zu Wort, die aus dem schiitischen religiösen Zentrum Kerbela flüchtete.
Sie ist das Opfer eines versuchten Ehrenmordes ihrer Familie. Noch heute, nach 8 Jahren ist Worood gehbehindert und leidet unter starken Schmerzen. Gleichzeitig zieht sich die Bearbeitung ihres Asylgesuches hin. Ohne Asylstatus wird ihr aber medizinische Versorgung verweigert; diese gibt es nur bei akuten Notfällen.
So blieb die Vorstellung von der Realität der Frauenunterdrückung nicht im Abstrakten, sondern gewann für die über 50 Besucher eine höchst bedrückende emotionale Nähe.

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Mina Ahadi

Exil-Iranerin und MenschenrechtsaktivistinMina AhadiSie kommt aus dem Iran, musste mit neun Jahren eine Burka tragen, erlebte den Repressionsapparat des Schah und die Unterdrückungsmethoden der Islamischen Republik. Mit Mitte 30 ging sie ins Exil nach Wien und lebt seit nunmehr zwanzig Jahren in Köln. Mina Ahadi hat mit dem Islam abgeschlossen und vor zehn Jahren den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet. Begründung: Der politische Islam ist unmenschlich, barbarisch, terroristisch. Ergebnis: Massive Bedrohung durch Islamisten und radikale Salafisten und Polizeischutz.

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Zentralrat der Ex-Muslime fordert Rücktritt von Özoguz

Bereits wegen ihrer Haltung zur „Kinderehe“ forderte der Zentralrat der Ex-Muslime den Rücktritt von Integrationsministerin Aydan Özoguz.
Aydan Özoguz
Wie mag es erst nach den gestrigen Äußerungen von Özoguz zu dem Verbot der salafistischen „Lies!-Sekte“ bei den Ex-Muslimen aussehen? Viele der Mitglieder kommen aus islamischen Diktaturen, wie unter anderem die Vorsitzende Mina Ahadi. Sie wurde mit dem Tode bedroht, weil sie sich weigerte, das Kopftuch zu tragen. Ihr Mann wurde im Iran hingerichtet.

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Flucht vor Religion

Heldenmütige Atheisten unter uns
Rana AhmadEs sind viele, sicher Tausende. Wie viele genau? Niemand kann es sagen. Sie stehen nicht in den Schlagzeilen. Sie laufen weit unter dem Radar der Hilfsorganisationen: Flüchtlinge in den Unterkünften für vor Krieg Geflohene, die aber nicht (nur) vor Krieg geflohen sind, sondern vor einem blutrünstigen politischen Islam.

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Marx und Minirock

Mina Ahadi findet, Religionen sollten Privatsache sein

Mina Ahadi am 21.9. zum Thema Frauenrechte und Islam im Bahnhof Langendreer – Spezial 09/16
Marx und MinirockEin Kuschelkurs in Sachen Islam wird das hier nicht. Auf die Frage, ob ich fotografieren könne, erwidert Uwe Vorberg vom Bahnhof Langendreer, er müsse erst die beiden Personenschützer von Mina Ahadi informieren, damit es keine Probleme gibt. Als er in den Abend zum Thema „Frauenrechte und Islam“ einführt, bemerkt er angesichts des vollen Studios 108 trocken „Es scheint ein brennendes Thema zu sein“.

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