17. November 2016

Frauenrechte und Islam

Frauenrecht und IslamMina Ahadi – Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) – referiert in Hamburg Altona zum Thema „FRAUENRECHTE UND ISLAM“

Dienstag, 22. November
19:00 – 22:00

Am Felde 2 (im Hinterhof)
22765 Hamburg Altona

Am 22.11 referiert Mina Ahadi um 19 Uhr Am Felde 2 in Altona zum Thema Frauenrechte und Islam. Mina Ahadi ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE). Sie wurde 1956 im Iran geboren und war lange Zeit in der linken Opposition gegen den Schah aktiv. Ende 1980 wurden ihr Mann sowie fünf Bekannte festgenommen und hingerichtet. Sie selbst wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Sie gründete das Internationale Komitee gegen Steinigung (ICAS) und das Internationale Komitee gegen Hinrichtungen (ICAE). Nach Ihrer Flucht avancierte sie zu einer der bekanntesten Kritikerinnen des politischen Islams in Europa. Während andere auf das Fortschreiten dieser reaktionären Ideologie mit Kompromissbereitschaft reagierten und Koranlehrerinnen mit Kopftüchern an öffentlichen Schulen sogar begrüßten, erinnerte Mina Ahadi immer wieder an unveräußerliche und universale Menschenrechte. Sie tritt ein für eine säkulare Gesellschaft und einen laizistischen Staat in dem Religion Privatsache ist und der Glaube nicht zur Rechtfertigung von Unterdrückung genutzt werden kann. Wo andere über das tausendfache Unrecht der Saudischen Despoten schweigen, prangert sie an und hinter der freundlichen Fassaden der DITIB Moscheen entlarvt sie die terroristischen Machenschaften des Türkischen Staates. In Deutschland kämpft sie gegen den wachsenden Einfluss fanatischer Islamisten, die durch Gremien wie die Islamkonferenz zunehmend die Islampolitik der Bundesregierung mitbestimmen.

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