23. Januar 2018

Nieder mit der islamischen Republik

Nider mit der islamischen Republik

Vortrag von Mina Ahadi

Nider mit der islamischen Republik

Donnerstag, 25. Januar
18:00 – 20:00 Uhr
Universität Trier, Raum B14

In dem Vortrag erzählt Mina Ahadi von vergangenen und gegenwärtigen Protesten gegen das islamistische Mullah-Regime.

Ahadi, geboren 1956 in Abhar (Iran), studierte Medizin an der Universität Tabriz und war aktiv in der linken Opposition gegen den Schah. Als die Revolution im Iran scheiterte, Islamisten die Macht ergriffen und Khomeini den Kopftuchzwang anordnete, organisierte sie Protestaktionen und Demonstrationen. Als regimekritische politische Aktivistin durfte sie nicht mehr weiter studieren und arbeitete in einer Fabrik. Ende 1980 durchsuchte die Geheimpolizei ihre Wohnung, während sie auf der Arbeit war. Dabei wurden ihr damaliger Mann sowie fünf Gäste festgenommen und kurz darauf hingerichtet. Mina Ahadi entkam.

Wegen ihrer politischen Aktivitäten steckbrieflich gesucht und später auch in Abwesenheit zum Tode verurteilt, lebte Mina Ahadi zunächst acht Monate im Untergrund (mitten in Teheran). 1981 flüchtete sie nach Iranisch-Kurdistan. Nach zehn Jahren Kampf in Kurdistan flüchtete sie 1990 nach Wien. Seit 1996 lebt Mina Ahadi in Köln und ist heute Vorsitzende des „Zentralrats der Ex-Muslime“ (ZdE).

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